Anfangsjahre
Nach dem Studium der Luft- und Raumfahrt, der Betriebswirtschaft, der Psychologie und der Soziologie und der Ausbildung zum Offizier der Bundeswehr sanierte Wolfram Wäscher eine Binnenwerft am Bodensee.
Fahrgastschiffe und Fähren allein konnten die alte Werft nur periodisch mit Arbeit versorgen; daher wurde Anfang der neunziger Jahre ein völlig neues Produkt eingeführt: „Schwimmbecken aus Edelstahl “. Ein hartes Stück Arbeit war es; denn seit über 70 Jahre gab es in der Werft nur Schwarzmetall und dicke Bleche, die wie im konventionellen Schiffbau üblich mit grobem Werkzeug bearbeitet wurden. Edelstahl aber, verlangte völlig neue Fertigungsgrundsätze. Hier handelt es sich um dünne Bleche, die nur 1,5 bis 3 mm dick waren und im Gegensatz zum Schiffbau eher sensible Handarbeit verlangte.
Diese Umstrukturierung des Unternehmens erledigte Wäscher mit Hingabe. Bereits 3 Jahre später war ein Edelstahlbetrieb entstanden, der wettbewerbsfähig geworden war. Das Unternehmen war saniert und konnte einer kontinuierlichen und ertragsreichen Beschäftigung entgegen sehen.
Der Kunde „ die Kommune „ stand ab diesem Zeitpunkt im Mittelpunkt des geschäftlichen Interesses.
1995
Im Jahr 1995 gründete Wolfram Wäscher zusammen mit einem renommierten Architekten der Freizeit und Bäderbranche das Unternehmen sab. Ihre Stärke war die bauliche und betriebliche Planung von Freizeit- und Bäderanlagen. Bis heute wurden ca. 200 Bäder- und Sportstätten beraten, geplant und/ oder gebaut.
1997 bis 2004
Im Jahr 1997 begann sab mit der Entwicklung des ersten Public-Private-Partnership (PPP) Projekts, das 2004 in Vorarlberg (Österreich) eröffnet wurde. 5 Unternehmen, 4 Banken und zwei Förderstellen und eine kleine Gemeinde waren an diesem hürdenreichen 11 Mio. € Projekt beteiligt.
2004 bis 2006
Das Unternehmen sab wurde zunehmend durch den Einfluss des Beirates, insbesondere durch den Freund und Beirat Dr. Wolfgang Sigg geprägt. Der Rechtsanwalt und erfahrene Kommunalpolitiker hatte das Fachwissen und das Verständnis für und um die öffentliche Hand von der Pike auf gelernt. Dr. Sigg ist ein seit frühester Jugend politisch denkender und in unzähligen Verbänden und Vereinen engagierter Mensch. Darüber hinaus war er 16 Jahre erster Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen am Bodensee. So war er ein hilfreicher Konstrukteur beim Aufbau des PPP Know-Hows.
Durch das Wissen und die Erfahrungen von beiden Seiten, Unternehmen wie Stadt, privat wirtschaftlich wie öffentlich rechtlich, entwickelte sich im Hause sab ein einzigartiges Fachwissen für PPP.
2007 bis heute
wurde das sab-Know-How erfolgreich umgesetzt. Es entstanden Partnerschaften mit der Landeshauptstadt Hannover, mit der dynamischen Stadt Siegburg, sowie mit der Hochburg des Sauerland-Tourismus Winterberg.
sab Geschäftsführung, Beirat und Netzwerk-Partner investierten seit 2007 ihr Wissen und ihre Kenntnisse in die Weiterentwicklung von PPP.
So entstanden Privat Kommunale Synergie Projekte.
Privat Kommunale Synergie Projekte
Dort wo der Horizont von PPP endet, schafft PKSP neue Sichtweisen und erweitert die Handlungsbreite.
PKSP steht für mehr private Leistung, stärkeres Engagement, ökonomische Kreativität und für Marktfähigkeit.
PKSP ist interdisziplinär und gibt Impulse zur Verbesserung steuerschonender Denk- und Handlungsweisen der öffentlichen Hand.
PKSP grenzt Inseldenken aus und erhöht dadurch im Zuge einer zukunftsorientierter Stadtentwicklung die Nutzung von Synergien.
Winterberg ist das erste Privat Kommunale Synergie Projekt
PKSP erfassen den tatsächlichen Bedarf an öffentlichen Einrichtungen wie Bädern, Stadthallen, Tourismuszentralen, Festplatzzelten und Parkplatzflächen am ganzen Standort. Es kombiniert diese Flächen und Räume mit privatwirtschaftlichen Gebäuden und Einrichtungen, sodass die Wirtschaftlichkeit des neuen Ganzen ein Optimum erreicht.






